Praxis für Ganzheitliche Psychotherapie Elfriede Goldfuß

Eine Lebenskrise ist ein ungern gesehener Gast, der nicht bestellte Geschenke ins Haus bringt mit dem Ziel der Wandlung, der Erweiterung, Neuorientierung und auch der Heilung auf sehr tiefer Ebene.

Ganzheitliche Psychotherapie vereinigt verschiedene Methoden und Therapieansätze:

  • Atem- und körperorientierte Techniken – Die Sprache des Körpers in Beratung und Therapie
  • Gesprächstherapie – Zugang und Umgang mit Gefühlen, Bedürfnissen und Werten
  • Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie – Gedankenwelten
  • Systemische Lösungen – Eingebunden im Familiensystem
  • Achtsamkeitstraining und Entspannung

Integrative Atem- und Körpertherapie

Der Körper erinnert sich, sogar an Erfahrungen, die wir bewusst nicht erinnern können. Er weiß um unsere Lebensgeschichte. Über seine Haltung, seine Verspannungen und Panzerungen sowie die energetische Ladung, zeigt er uns die tiefliegenden, ungelösten Grundthemen und Blockaden.
In der direkten Atem- und Körperarbeit wird es möglich sich der eigenen körperlich-seelischen „Lebenshaltung“ bewusst zu werden sowie der darin gebundenen Emotionen. Häufig werden Erinnerungen wach, die in einem ursächlichen Zusammenhang mit abgewehrten Emotionen stehen. In der sprachlichen Aufarbeitung geht es um die Verknüpfung der Erfahrungen auf der körperlichen Ebene mit den seelisch-geistigen „Haltungen“ und um eine Integration, der nun lebendig gewordenen Persönlichkeitsbereiche.

Damit werden die Selbst-Heilungs-Kräfte aktiviert, Lebendigkeit, Flexibilität und Ausdrucksmöglichkeiten nehmen zu, das eigene Potential beginnt sich mehr und mehr zu entfalten.

Zitat:
Ein wenig BeWEGung ist immer möglich. Verlasse das Problemfeld und geh in das Möglichkeitsfeld.

Gesprächstherapie

Im Gespräch kommen wir in Kontakt, im Gespräch beginnen wir uns selbst und den anderen zu verstehen, so entsteht ein Zugang über das ICH zum DU zum WIR. Damit wir wirklich in Kontakt kommen, brauchen wir Bewusstheit über das, was wir sagen, unsere innere Haltung dazu (Gefühle und Bedürfnisse) sowie über unseren Körperausdruck.

Diese Bewusstheit fördern sowohl die Gewaltfreie Kommunikation sowie die Gesprächstherapie.

Die Gewaltfreie Kommunikation gibt Ihnen einfache Gesprächstechniken an die Hand, damit Ihre Kommunikation erfolgreicher und befriedigender verläuft und Sie den Mut haben Konflikte anzugehen und um das zu bitten, was Ihr Leben bereichert. Wenn unsere Worte geprägt sind von Achtsamkeit, Respekt und Empathie, werden sie meist auch so gehört.

Die Gesprächstherapie geht davon aus, dass in jedem Menschen selbst die Lösung seiner Probleme liegt.
Durch Unterstützung der Selbstentfaltungstendenzen jedes Einzelnen, sowie durch intensive Selbsterkundung, werden Gefühle und Bedürfnisse geklärt und integriert, Lösungen erkannt. Es kommt zu immer mehr Bewusstheit und Selbstakzeptanz, zur Bejahung der eigenen Person. Persönliche Kompetenzen und Ressourcen werden erfasst und gestärkt.

Durch einfühlendes Verstehen, Akzeptanz, Achtung und unbedingten Wertschätzung entsteht ein vertrauenswürdiges Arbeitsbündnis, das Sie dabei unterstützt, eigene Lösungen und Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

Achtsamkeitstraining

Meditation hat viele Formen und Gesichter, die vermutlich aus den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen entstanden sind.
Eine Form der Meditation ist die Achtsamkeit für das Hier und Jetzt. Das Besondere dieser Meditationsform ist, dass wir sie sowohl in Bewegung, in Ruhe und sogar bei ganz alltäglichem Tun praktizieren können.

Achtsamkeit öffnet unsere Sinne für das, was wirklich ist.

Neu ist die Achtsamkeitsmeditation nicht, sie hat sich im Verlauf von über 2500 Jahren entwickelt, und wurzelt in östlicher Philosophie. Neu ist, dass die neurowissenschaftliche Forschung der letzten Jahre zeigt, dass sich das menschliche Gehirn sowohl in Struktur wie in Aktivität verändern kann und dass es das u.a. bei Menschen tut, die regelmäßig meditieren. Man entdeckte eine Aktivierung von Bereichen des Gehirns, die für die Gefühlsregulation zuständig sind. Daraus dürfen wir schließen, dass Meditierende positiver und ausgeglichener im Leben stehen.*

Achtsamkeit ist ein einfaches, aber kraftvolles Werkzeug zur Selbsthilfe.

Körper, Geist und Seele brauchen unsere Achtsamkeit, gerade in der Hektik und im Stress des Alltags. Achtsamkeitsübungen, sei es in Ruhe, in Bewegung oder im Alltag tragen dazu bei, entspannter, erfüllter und flexibler zu leben. Es gelingt mehr und mehr sich auf den gegenwärtigen Moment einzulassen, dadurch können negative Gedankenkreisel und automatische Stressreaktionen verändert werden.

Damit Achtsamkeit für Sie zur bereichernden Gewohnheit wird, sollten Sie die Bereitschaft zum täglichen Üben mitbringen.

* Quelle: Das Praxisbuch der Achtsamkeit, Sarah Silverton

Wir planen unser ganzes Leben,
zuerst kommt dies und dann kommt das.
Und was wir planen geht daneben.
Nur auf den Zufall ist Verlass.

Frantz Wittkamp

Dynamischen Meditation

Die Dynamische Meditation kombiniert verschiedene Elemente, dazu gehören u.a.:

  • gleichförmige, strukturierte oder ganz freie Bewegungen zur Musik oder in Stille
  • Verbindung der Bewegung mit dem Atem
  • Verbindung der Bewegung mit Worten
  • Phasen der Stille und Zeit zur Integration

Durch Dynamische Meditation können Sie unterschiedlichste Erfahrungen machen:

  • der Geist kommt zur Ruhe
  • tiefe Entspannung
  • zu sich selbst kommen
  • Zugang zu eigenen Themen und Lösungsansätze erkennen
  • Ausdruck von Gefühlen und Emotionen
  • Steigerung der Beweglichkeit und Flexibilität
  • Entwicklung von mehr Bewusstheit für Raum und Grenzen

Zitat:
Es gibt nicht ein Ziel, welches Du durch die Dynamische Meditation erreichst, sondern
Du machst damit eine Erfahrung. Erforsche die Erfahrung.