Praxis für Ganzheitliche Psychotherapie Elfriede Goldfuß

Trauer ist eine natürliche Reaktion des Menschen auf Verlust, Abschied und Trennung.

Trauer braucht Unterstützung, um in ihrem Fluss nicht gestört zu werden bzw. zu stagnieren.

Häufige Reaktionen sind Ausweichen, Verdrängen und Leugnen. Dies führt zu Kontakt- und Kommunikationsarmut, Isolation, Lebensunlust, Depression und Resignation – oft sogar in die Sucht (Alkohol, Medikamente).

Ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg durch die Trauer, rufen Sie mich einfach an: 08442 9560176

  • „Schaffe dir Raum und Zeit für deine Trauer, lasse ihr Zeit, du wirst die Trauer nur los indem du sie zulässt.”
  • „Suche dir Menschen, die dich begleiten, erzähle deine Geschichte, bitte um Hilfe.”
  • „Sei einverstanden mit allen Gefühlen, die kommen und versuche sie auszudrücken.”
  • „Sei besonders liebevoll und achtsam mit dir, lerne dich selbst neu kennen.”
  • „Erlaube dir Pausen und Ablenkung.”
  • „Sei achtsam, ob eine alte Trauer (Kindheitstrauer, frühere Verluste) wieder aufsteigt. Versuche immer genau
    vor Augen zu haben, was genau jetzt im Moment deine Trauer auslöst.”
  • „Dein Schmerz ist für dich der schwerste, mein Schmerz ist für mich der schwerste.
    Komm, gib mir deine Hand, gehen wir gemeinsam, der Weg der Trauer wird dadurch nicht gar so einsam.”

Trauer-Merkmal 1
Völlig verunsichert stehen viele Trauernde allein mitten im Gefühlschaos. Gesellschaftliche und kulturelle Normen zwingen sie, schnellstmöglich wieder zu funktionieren. Sie finden nirgends Halt, viele bekommen auch in einer Glaubensgemeinschaft keine Geborgenheit.

  • Handlungsmöglichkeiten
    Information zum Umgang mit der eigenen Trauer und der Trauer von Angehörigen. Sich Raum und Zeit für die Trauer nehmen um dieser heilsam Ausdruck zu verleihen.
  • Wirkung und Ergebnis
    Mut sich der eigenen Trauer zu stellen
    Information über Trauer, Krisenbewältigung und Hilfsangebote

„Ich weine, aber wenn ich danach in den Spiegel schaue, bin ich es wirklich und keine Fassade blickt mir entgegen.”

Trauer-Merkmal 2
Trauer braucht andere Menschen, die bereit sind unseren „Weg im Labyrinth” zu begleiten – ohne unseren Schmerz „wegtrösten” zu wollen.

  • Handlungsmöglichkeiten
    Im geschützten Rahmen der eigenen Trauer begegnen und verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten kennen lernen.
    Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen.
    Belastungsgrenzen erkennen.
    Ein Platz, wo ich einfach sein kann – so wie ich jetzt bin.
  • Wirkung und Ergebnis
    Kraft schöpfen und Selbstvertrauen wiedergewinnen, emotionale Stabilisierung und Gemeinschaft erfahren.

„Immer wieder suche ich Orte und Erinnerungen auf, ich erzähle von dir – immer wieder die gleichen Geschichten. Eine Freundin hört mir zu und legt den Arm um mich.”

Trauer-Merkmal 3
Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren, verrückt zu werden, Schlaflosigkeit, Gefühlschaos, Unkonzentriertheit …
Trauer erfasst den Menschen auf allen Ebenen: Körper, Gedanken und Gefühle.

  • Handlungsmöglichkeiten
    Körper- und Atemarbeit erreichen den Trauernden ganzheitlich, Entspannungsübungen verhelfen zu mehr Stabilität und bringen Ruhe in das innere Chaos. Die Gemeinschaft einer Gruppe verhindert Isolation und spendet Trost.
  • Wirkung und Ergebnis
    Sich entspannen können, dem Körper Gutes zu tun – liebevoll mit sich selbst und der eigenen Trauer umzugehen. Gefühle, die auftauchen sind willkommen, heilsame Ausdrucksmöglichkeiten nutzen.

„Jeden Abend zünde ich eine Kerze an und werde still. Manchmal höre ich Musik oder ich summe vor mich hin, manchmal schreibe ich meine Gedanken und Gefühle auf oder ich male einfach nur bunte Linien.”

Trauer-Merkmal 4
Antriebslosigkeit – Trauernde verschließen die Sinne – Isolation, Ohnmacht, Wut, Verzweiflung, verlorener Lebenssinn …

  • Handlungsmöglichkeiten
    Sinne in der Natur öffnen, wieder bewusst wahrnehmen, Gemeinschaft erfahren, Energie aus der Begegnung mit der Natur gewinnen, innere Unruhe durch das Gehen nach Außen bringen.
  • Wirkung und Ergebnis
    Gemeinsam auf dem Weg sein, die eigene Antriebslosigkeit überwinden, Isolation verhindern und sich seiner Sinne und des eigenen Körpers wieder bewusst werden.

„Die Welt ist so unwirklich geworden, es fehlt mir die Luft zum Atmen, wenn ich in die Natur gehe, wird es etwas leichter.”

Trauer-Merkmal 5
Wenn Unausgesprochenes zwischen dem Trauernden und dem Verstorbenen steht, wenn Schuld und Selbstanklagen nicht ihren Weg nach Außen finden, stagniert die Trauer. Die Gefühle versteinern oder brechen unkontrolliert hervor.

  • Handlungsmöglichkeiten
    Trauerbilanz ziehen, schwierige oder versteckte Trauergefühle gemeinsam anschauen und zum Ausdruck bringen. Unerledigtes und Bedrückendes gemeinsam sichten und Lösungen finden.
  • Wirkung und Ergebnis
    Stagnierte Trauer in Fluss bringen, sich auf dem Weg durch die Trauer orientieren und dadurch Sicherheit für den nächsten Schritt gewinnen.

„Ich träume oft, und meine Phantasiewelt erscheint mir erträglicher und tröstlicher als die Realität, nachts halte ich ein kleines Kuscheltier in der Hand.”

Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

Albert Schweitzer, Humanist 1875-1965