Praxis für Ganzheitliche Psychotherapie Elfriede Goldfuß

Ursprung

Die ältesten spirituellen Weisheiten bewegen sich in unterschiedlichen Kulturen um die wiederkehrenden jahreszeitlichen Abläufe. Ursprüngliche Rituale kreisten um Aussaat, Ernte, Licht und Dunkel.

Die vier Eckpunkte im Jahreskreis waren die Sommer- und die Wintersonnwende sowie das Frühlings- und Herbstäquinoktium.
Viele christliche Feiertage sind Weiterentwicklungen dieser uralten, erdverbundenen Feste, Weihnachten etwa, das Lichterfest, ist aus der Wintersonnwende hervorgegangen.

Weitere wichtige Punkte im Jahreskreis sind die keltischen Jahreszeitenfeste, die die Mittelpunkte zwischen den Sonnwenden und Äquinoktien (Tagundnachtgleichen) markieren, wie zum Beispiel Samhain im November.

Der Wechsel der Jahreszeiten entspricht unseren Körperrhythmen, das uralte Wissen hat nichts von seiner Aktualität verloren.

Gedanken aus verschiedenen spirituellen Richtungen dienen als Anregungen zur Meditation sowie zur Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität, eingebunden im natürlichen Jahreskreis.

Spirituelle Spuren im Jahreskreis – Jahreskreisfeste

Der Jahreskreislauf ist nicht nur ein Rhythmus der Natur sondern auch des Menschen. Frühlingsgefühle, Novembergrau – manchmal nehmen wir sehr deutlich wahr, dass wir mit dem Wetter und der Natur verbunden sind.
Dies ist ein Angebot die Jahreskreisfeste mit einem Ritual zu feiern, ihnen in unserem Leben Raum und Sinn zu geben und sich auf den natürlichen Jahreskreislauf einzustimmen. Wir halten inne, würdigen die Erde, den Wechsel von Licht und Dunkel und nehmen unser Eingebundensein in die Natur wahr. Dadurch finden wir unser eigenes seelisches Gleichgewicht wieder.

„Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, so weitet sich meine Seele in Ehrfurcht vor dem Schöpfer.“ Mahatma Gandhi (1869-1948)

Dieser Gedanke eröffnet die Möglichkeit, die eigene Spiritualität in der Begegnung mit der Natur näher kennen zu lernen und eine tiefere Achtsamkeit zu entwickeln.

Jahreskreis

Mutter-Erde
Geruch reiner Erde
unter den Nägeln
in den Furchen der rissigen Haut
so roch meine Mutter –
in meinem Garten
liebe ich sie
den dunklen Duft
die lichte Kraft
aus der Leben sprießt.

Nuith